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Als wir uns die ersten Gedanken über den Girokonto-Vergleich machten, da staunten wir nicht schlecht: Da gibt es doch tatsächlich Girokonten, die im Jahr mit beinahe 120 Euro deinen Geldbeutel wirklich kräftig leeren. Zwar gibt es eine schön gefärbte Kontokarte, aber wirkliche Vorteile zu erkennen ist schon schwer. Zumal viele andere Kreditkartenherausgeber ebenso voll funktionsfähige Kreditkarten ausgeben und der wirkliche Mehrwert des luxuriösen „Premium“ Girokontos im Detail liegt!

Gerade als Berufseinsteiger könntest Du mal nachrechnen, was da in zehn oder zwanzig Jahren an Gebühren anfallen wird. Gruselig oder? In der Folge arbeiteten wir uns durch unzählige Preismodelle und Gebührenmodelle und stellten fest: In unserem Girokonto-Vergleich finden sich viele Girokonten mit einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis.

Bei den Vergleichsrechnungen kristallisierten sich folgende Merkmale heraus, die über die Kostengünstigkeit eines Girokontos entscheiden. In unserem Girokontovergleich haben wir diese bereits eingearbeitet:

1.) Der Geldeingang stellt oftmals die Weichen für die Kontoführungsgebühr

Als eine der ersten Banken bot die Postbank die Reduzierung der Kontoführungsgebühr nicht nur bei einem bestimmten Lebensalter, sondern auch ab einem gewissen monatlichen Geldeingang an. Die Idee dahinter ist, dass Eingangszahlungen für die Bank eine wertvolle Ressource darstellen! Mit einer guten Mischung aus Kunden mit einem niedrig oder unverzinsten Guthaben auf dem Girokonto und einigen Kunden, die das Konto überziehen, lässt sich ein guter Zinssaldo erzielen.

2.) Achte auf die „Altersfalle“: Wenn das Girokonto teurer wird

Viele Banken zeigen ein freundliches Gesicht, wenn es um die sehr günstige Kontoführung für Studierende oder Auszubildende geht. Allerdings gibt es unterschiedliche Altersgrenzen, nach denen das Konto plötzlich und unerwartet auf einen höheren Preis „umschaltet“. Unser Vergleich zeigt deshalb nur die für alle zugänglichen Angebote.

3.) Die Dispo-Nutzung ist bequem: Und manchmal zugleich auch günstig

Dein Dispokredit ist ein echtes Stück Lebensqualität: Kaufe etwas früher und genieße den Sommer oder schlage bei einem einmaligen Angebot ganz ohne Reue zu. Genieße das Stück Lebensqualität ein bisschen früher. So wie du bei den Angeboten für Urlaube, eine HiFi-Anlage oder ein Auto vergleichst, solltest Du auch beim Dispo vergleichen. Gebe das jährliche durchschnittliche Minus in den Vergleich ein und schon zeigt dir unser Vergleich die neue Reihenfolge der Girokonten an. 3 oder 4 Prozentpunkte Unterschied beim Dispozins können schon einen erheblichen Unterschied machen. Unser Vergleich bietet Klarheit!

4.) Die Bank der Jetztzeit: Elektronisch und schnell

Bei einem Vergleich der Girokonten dürfte eigentlich eine Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit der Banken nicht fehlen. Allerdings kannst du diesen Posten vergleichsweise schnell und umfassend abhaken: Eine sehr bankkundenfreundliche Gesetzeslage sorgt dafür, dass für Kernleistungen wie Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriftmandate einheitliche Verfahrensweisen gelten. So erfolgt die Gutschrift der Überweisungen beim Empfänger meist schon am nächsten Bankarbeitstag (abhängig von der Uhrzeit der Überweisungsaufgabe), sofern kein Papierbeleg übersendet worden ist. Nur dann am übernächsten Arbeitstag! Auch Girocards und ggf. Kreditkarten werden in brancheneinheitlichen Standards ausgegeben, so dass de facto alle Girokonten als technisch gleichwertig angesehen werden können.

Bei der Wahl des Girokontos kommt es dann neben dem Preis auch auf die persönlichen Präferenzen an: Möchtest du Online-Banking nutzen oder insbesondere Überweisungen lieber selber in ein in der Bank aufgestelltes Terminal eingeben? Da die Benutzerführung ähnlich ist, sind die Leistungsunterschiede marginal. Deshalb könnte es sich anbieten dass du wie viele andere Kontoinhaber auch einen Girokonto-Wechsel in Betracht ziehst.

Beim Wechsel des Girokontos solltest du zudem auf eine angemessene Wechselfrist achten: Beende die Geschäftsbeziehung mit deiner „alten“ Girokonto-Bank erst dann, wenn das neue Konto eingerichtet und funktionsfähig ist. Warte dann am besten noch drei bis vier Wochen: Dann siehst du ob du auch wirklich alle diejenigen informiert hast, die von deinem Konto per Lastschrift Geld einziehen. Zudem baut sich das Dispo-Limit bei der „neuen“ Girokonto-Bank oftmals auch erst nach mehrmaligem Geldeingang aus Ausbildung oder Berufstätigkeit auf.

Wenn du diese Ansätze beim Girokonto-Vergleich berücksichtigst, dann kannst du schon bald ein sehr gutes Konto für günstige monatliche Kosten bekommen.